Der Gott der Endzeit Di. 17. März 2020

Di. 17. März 2020

Eingefleischte Vertreter der Evolution wollen keinen Schöpfer. Sie argumentieren in etwa: «Selbst wenn es keinen Beweis für die Evolutionstheorie gibt, glauben wir doch nicht an die Schöpfung durch einen Gott.»

Von Norbert Lieth

In einem Andachtsbuch ist zu lesen:
«Die Wissenschaftler des UNO-Klimarates warnen: Wenn nicht drastische Massnahmen ergriffen werden, droht der Menschheit eine Klima-Katastrophe. … Schon vor mehr als 2 000 Jahren sagten biblische Autoren Klimakatastrophen voraus. Auch Jesus Christus sprach von bedrohlichen Veränderungen in unserem Sonnensystem, von Überschwemmungen und von Schwankungen der Naturkräfte. In Erwartung dieser Dinge werden die Völker in Angst erstarren, während sich die Entscheidungsträger in Ratlosigkeit winden. Jesus Christus sagt, dass die Welt, in der wir leben, vergehen wird. Aber sein Wort wird bleiben.
Das bedeutet, dass Gottes Wort sich bewahrheiten wird. Von den tausenden Verheissungen Gottes wird nicht eine unerfüllt bleiben. Wir können uns felsenfest darauf verlassen. … Gott fordert uns Menschen dazu auf, Seinem Wort zu glauben und ihm zu gehorchen. Dieser Glaube ist nicht der Glaube an ein Programm oder ein System, sondern der Glaube an eine Person: Jesus Christus; denn Er ist Gott. Er spricht das letzte Wort.»

Der evolutionistische Gott
Je mehr wir in unserer Zeit fortschreiten, desto weniger wird an die Wahrheit des Wortes Gottes geglaubt. Hitzige Diskussionen und Kampagnen pro Evolution und gegen die Kreation beherrschen die Medien. Selbst in christlichen Kreisen bezieht man vermehrt die Evolution in die Theologie mit ein. Beides, so hört man, lasse sich doch wunderbar in Einklang bringen: Gott habe durch Evolution geschaffen.
Wie weit die Panik bezüglich der Verschmutzung einer durch Evolution entstanden sein sollenden Welt bereits fortgeschritten ist, zeigen die Medienberichte rund um Greta täglich.
Peter Scholl-Latour sagte einst sinngemäss, dass der aktuelle Atheismus in Wahrheit zu einer neuen Religion geworden sei. Das ist der Abfall von allen ehemals biblischen Werten in den christlichen Ländern, den die Bibel an so vielen Stellen beschreibt. Wie schnell der Atheismus wie ein Kartenhaus zusammenbricht, davon sprach einmal Robert Lembke: «Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten.»
Kreationisten, die zumeist Christen sind, werden von der Bühne verdrängt. Weil man sich einen anderen «Gott» geschaffen hat, bekommen Atheisten und Evolutionisten jedoch weiten Raum, um ihre Hirngespinste vor einem grossen Publikum auszubreiten.

Der Zorn Gottes vom Himmel her
Damit befinden wir uns gemäss der Bibel mitten in der absoluten Endzeit: dem Abfall von allen ehemals biblischen Werten. Doch dazu sagt die Bibel: «Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüssigen und kriechenden Tieren gleicht. … sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!» (Röm 1,18-23.25).
Worüber klärt uns dieser Bibelabschnitt im Detail auf?
1. Dass Gott der Schöpfer und als solcher durchaus erkennbar ist. Das bezeugte auch ein König der Inkas, von dem es im Andachtsbuch «Leben ist mehr» 2008 heisst: «König Pachacuti (1431-1471 n.Chr.) brachte das Reich der Inkas zur höchsten Blüte. Er kam ohne Bibel zur Erkenntnis, dass er bisher nur einen Gegenstand der Schöpfung, die Sonne, angebetet hatte und nicht den Schöpfer selbst.
Erstens beobachtete er, dass Inti (Sonne), sein Gott, täglich dasselbe tat. Sein eigenes Leben war somit abwechslungsreicher als das seines Gottes. Zweitens wunderte er sich, dass ihm eine kleine Wolke den Blick auf seinen Gott verdunkeln konnte. Drittens fragte er sich, wer die Sonne denn wohl gemacht hat. So forschte er in den Schriften seiner Vorfahren. Und siehe da, es gab eine Zeit, in der sein Volk den Schöpfer aller Dinge, den wahren Gott, angebetet hatte. So suchte und fand er den Gott, der weitaus grösser ist als irgendein Gegenstand der Schöpfung. Er befahl seinem Volk, nicht mehr die Sonne anzubeten, sondern Den, der die Sonne gemacht hat.»
Der bekannte deutsche Dichter Matthias Claudius (1740-1815) sagte: «Gewiss lehrt uns der Frühling Gott und Seine Güte sonderlich, denn was so zu Herzen geht, muss aus irgendeinem Herzen kommen.»
2. Gottes Zorn trifft die Welt in einer Zeit, in der sie die Schöpfung zum Gott erhoben und sich völlig der Evolution hingegeben hat. Und das ist ausgerechnet unsere Zeit! In einer neuen Übersetzung liest sich Römer 1,25 so: «Sie tauschten den wahren Gott gegen ein Lügengespinst ein, sie haben die Geschöpfe geehrt und angebetet anstatt den Schöpfer – gepriesen sei er für immer und ewig, Amen!»
3. Die Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschheit in der letzen Zeit sind nicht in erster Linie die Gräueltaten, sondern es ist vielmehr die Lüge, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhält. Es ist eine Zeit, in der man bewusst die erkennbare Schöpfung Gottes verleugnet und das Geschöpf über den Schöpfer stellt. Die vielen Gräueltaten unserer Tage haben ihren Ursprung in der Gottlosigkeit sowie der Ungerechtigkeit und sind deren Folge, wie zum Beispiel embryonale Forschung, Homosexualität, die Lügengespinste der Esoterik, der modernen Zauberei usw. Die Bibel selbst bezeichnet diese Gräuel so: «… gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt, als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Streit, Betrug und Tücke, solche, die Gerüchte verbreiten, Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam; unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig. Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben» (Röm 1,28-32).
Die Evolution führt zu den abscheulichsten Taten. Wenn es keinen Gott und Schöpfer, sondern nur die Evolution gibt, dann ist der Mensch niemandem verantwortlich und das führt in den radikalsten Abfall. Dann würde alles Moralische schnell über Bord gekippt, damit das Schiff selbst erhalten bliebe.
4. Gottes Zorn wird in den letzten Tagen vom Himmel herab die Erde treffen. Und damit sind wir bei den Gerichten angelangt, wie sie in der Offenbarung Jesu Christi beschrieben werden. Es scheint ganz so, als ob der Heilige Geist Gottes die Stelle aus Römer 1,18 auf die Apokalypse der letzten Tage bezöge, also auf die in der Offenbarung geschilderten Ereignisse. Denn gewiss nicht umsonst wird Gott als der Schöpfer in der Offenbarung genauso gepriesen und gelobt wie im Römerbrief: «Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!» (Offb 14,7). «Und die übrigen Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Busse über die Werke ihrer Hände, sodass sie nicht mehr die Dämonen und die Götzen aus Gold und Silber und Erz und Stein und Holz angebetet hätten, die weder sehen, noch hören, noch gehen können. Und sie taten nicht Busse, weder über ihre Mordtaten, noch über ihre Zaubereien, noch über ihre Unzucht, noch über ihre Diebereien» (Offb 9,20-21). In diesen beiden Versen wird zweimalig über das Nicht-Busse-tun-Wollen berichtet:

a) Die Menschen taten nicht Busse über die falsche Anbetung, hinter der sich Dämonen verbergen (V 20). Die Dämonie hat das Ziel, von Gott wegzulenken und den Menschen Alternativen anzubieten, wie beispielsweise Anbetung der Materie (Evolution): Römer 1 lehrt, dass der Zorn Gottes über die Menschen kommt, weil sie das Geschöpf statt den Schöpfer anbeten. In der Evolution wird die Schöpfung zum Schöpfer-Gott erhoben. Es wird also die Materie mehr geehrt als deren Schöpfer. So kann man in Zeitschriften zum Beispiel immer wieder lesen, dass «die Evolution etwas Wunderbares geschaffen» habe. Dahinter steckt nichts anderes als dämonischer Einfluss. Die populär gewordene und fast überall geglaubte Evolutionstheorie bewirkt die radikale Abkehr von Gott, was wiederum den Zorn Gottes vom Himmel heraufbeschwört. In der Offenbarung wird dieser Zorn Gottes, der über die Menschheit kommt, näher beschrieben. Und es bewahrheitet sich, dass Gott diese Gerichte deswegen sendet, weil die Materie höher geachtet wird als deren Schöpfer. Darum werden die Menschen jener Zeit ernsthaft aufgefordert, Gott zu fürchten und Ihm die Ehre zu geben: «Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!» (Offb 14,6-7). «… die Stunde seines Gerichts ist gekommen …» bedeutet meines Erachtens nicht, dass das Gericht dann erst gekommen wäre, sondern dass es sich auf die ganze Offenbarung bezieht. Das «ewige Evangelium» verkündet Gott als den Schöpfer, was in der Bibel von ihrem Anfang an bis zu ihrem Ende nachzulesen ist. Alles wurde durch Ihn geschaffen! Und weil die Menschheit das dann nicht mehr glaubt, wird sie gerichtet und aufgefordert, zu dieser Wahrheit umzukehren. Aber die Menschen sind nicht bereit, ihr Theoriegebäude abzubrechen und Gott die Ehre zu geben, weshalb sie auch keine Busse tun.
Von der Anbetung des Materialismus sprechen die Worte «… die Werke ihrer Hände …» in Verbindung mit goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen Götzen und deren Anbetung. Gold, Silber, Erz, Stein und Holz sind alles Dinge, die Gott geschaffen hat, die die Menschen jedoch zu egoistischem Nutzen, zur Selbstdarstellung und Anbetung missbrauchen.
Auf unsere Zeit übertragen bedeutet das, dass der Mensch sich mehr auf vergängliche Sicherheiten verlässt als auf Jesus Christus und Sein untrügliches Wort bzw. auf die Verheissungen Gottes. Wenn der Mensch irdische Sicherheiten zu seiner Vertrauensbasis macht und sich darauf verlässt, dann hat er diese Dinge zu seinem Gott gemacht. Der Materialismus ist in unserer Welt zu einem «Gott» geworden, aber viele kommen damit nicht mehr zurecht. Selbst wiedergeborene Menschen können noch habgierig oder habsüchtig sein, weshalb im Kolosserbrief die Aufforderung ergeht, von diesem Götzendienst abzulassen: «Tötet nun eure Glieder, die auf der Erde sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Begierde und Habsucht, die Götzendienst ist!» (Kol 3,5).
Wie sieht es denn heute aus? Kirchen werden leerer und Versicherungsgesellschaften sowie Banken verzeichnen immense Zuwachsraten. Mobilien und Immobilien beherrschen die Gesellschaft, Börsendaten füllen die Medien und sind Thema Nr. 1. Luxus wird zum massgeblichen Lebensinhalt. Gewinnorientiert leben und arbeiten ist das Gebot der Stunde.
Der Teufel wollte sogar Jesus, den Sohn des lebendigen Gottes, dazu verführen, die materiellen Werte über Seinen himmlischen Vater zu stellen, um sich damit selber Anbetung zu verschaffen: «Da führte der Teufel ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick. Und der Teufel sprach zu ihm: Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du nun vor mir anbetest, soll alles dir gehören!» (Lk 4,5-7).
Geld (Materialismus) hat unheimliche Macht und kann sehr schnell an die Stelle Gottes treten. Auf die Frage «Wie können wir feststellen, ob wir Sklaven des Geldes geworden sind?» können wir durch Gegenfragen eine Antwort finden:
• Wie oft denke ich über Geld nach?
• Wie weit gehen meine finanziellen Sorgen und wie sehr werde ich von ihnen beherrscht?
• Was gebe ich auf und was tue ich, nur um mehr Geld zu verdienen?
• Was steht bei mir an erster Stelle (Prioritäten)?
• Wie viel Zeit investiere ich für Besitz, Anschaffungen, Erkundigungen materieller Art?
• Wie leicht oder wie schwer fällt es mir, Geld oder Besitz wegzugeben?
• Bin ich bereit, Schulden zu machen, um mir möglichst schnell einen Wunsch zu erfüllen?

b) Die Menschen taten keine Busse mehr über ihr moralisches Verhalten: «Und sie taten nicht Busse, weder über ihre Mordtaten, noch über ihre Zaubereien, noch über ihre Unzucht, noch über ihre Diebereien» (Offb 9,21). Dazu gehören: Vergewaltigung, Ungerechtigkeit (z.B. Übervorteilung), Mord. Unzucht wie das Zusammenleben ohne Trauschein, voreheliche Beziehungen, Scheidungen, Homosexualität; das alles ist schon heute an der Tagesordnung und für die meisten Menschen völlig normal geworden, ja, diese Dinge gehören bereits zu unserer Kultur.
Wir sehen an den kommenden Gerichten, die noch viel heftiger als die heutigen Überschwemmungen, Stürme, Vulkanausbrüche usw. sein werden, dass Gottes Wort volle Gültigkeit behält. Und dass Seine Gerichte sich nicht an Gesellschaftsnormen orientieren, sondern an Seinem geoffenbarten Wort. Christen werden heute vielfach als altmodisch oder hinterwäldlerisch bezeichnet. Bald aber wird sich herausstellen, dass das Wort Gottes, das sie verkündet und an das sie geglaubt haben, hochmodern ist!
Für das Wort «Zaubereien» steht im Griechischen pharmakon (Pharmazie). In der Antike waren damit oft Drogen gemeint, die man einsetzte, um religiöse Erfahrungen zu machen oder Beschwörungen und okkulte Zeremonien durchzuführen. Unter den Begriff «Zaubereien» fallen aber auch die fernöstlichen Kulte, Esoterik, Yoga, Transzendentale Meditation, Schamanismus oder zum Beispiel «Götter» wie der Dalai Lama.
Heute werden diese Dinge praktiziert, gerade und vermehrt auch im christlich geprägten Teil unserer Welt, weshalb wir davon ausgehen können, dass sich die Strafe Gottes insbesondere darüber ergiessen wird.
Ist es nicht verwunderlich, dass die Bibel für die Endzeit Götter, Götzen und ihre Lehren vorhersagt, die das Verhalten der Gesellschaft immer mehr beeinflussen werden? Gehören solche Dinge nicht eher ins graue Mittelalter? Nein, die Aussagen des Wortes Gottes sind vielmehr modern, ja äussserst aktuell. Unsere Welt hat sich in den letzten Jahrzehnten einem modernen Götzendienst zugewandt.
In Offenbarung 10,5-7 lesen wir: «Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine Hand zum Himmel und schwor bei dem, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darauf ist, und das Meer und was darin ist: Es wird keine Zeit mehr sein; sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er in die Posaune stossen wird, soll das Geheimnis Gottes vollendet werden, wie er es seinen Knechten, den Propheten, als Heilsbotschaft verkündet hat.» Diese Passage will uns unter anderem verdeutlichen, dass Gott sowohl der Schöpfer als auch der Besitzer von Meer, Erde und Himmel ist. Die Menschen werden in ihrem Wahn zwar die Materie anbeten, aber – wie nicht anders zu erwarten war – keine Hilfe von ihr bekommen: «… sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn der grosse Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?» (Offb 6,16-17).

Was brauchen wir wirklich?
Die grosse Verführung, die in unseren Tagen an uns herantritt, besteht darin, dass man meint, die Probleme auf dieser Erde durch ein menschlich-weltliches Programm in den Griff zu bekommen. Aber so geht es nicht! Um zum Anfang dieses Artikels zurückzukehren: Wir benötigen nicht den Glauben an ein Programm, sondern den Glauben an eine Person, die da heisst Jesus Christus. Der Hebräerbrief bezeugt von Ihm: «Dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt» (Hebr 1,3).