Text vorlesen (computergeneriert)
Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird’s wohl machen.
Psalm 37,5
Ein solch Vertrauen aber haben wir durch Christum zu Gott.
2. Korinther 3,4

Auch Christen sind vielfach geneigt, auf Menschen zu vertrauen und weniger auf den Herrn. Wir setzen auf Umstände, Versicherungen und Absicherungen; wir wollen vorplanen und vorsorgen. Wir werden innerlich unruhig, wenn wir nicht wissen, wie und wo es weitergeht.

Doch ganz trefflich dichtete Louise M. Hoskins in «An der Schwelle des neuen Jahres»:

«Ich sagte zum Mann, der an der Schwelle des neuen Jahres stand: ‹Gib mir ein Licht, damit ich sicher ins Ungewisse schreiten kann.› Und er antwortete: ‹Geh hinein in die Dunkelheit und lege deine Hand in Gottes Hand. Das ist besser für dich als ein Licht und sicherer, als den Weg zu kennen.›»

Fällt es uns nicht manchmal schwer zu glauben, dass wir im Vertrauen auf den himmlischen Vater am sichersten unterwegs sind? Jochen Klepper schrieb demgegenüber im Hinblick auf Gott:

«Der du die Zeit in Händen hast,
Herr, nimm auch dieses Jahres Last
und wandle sie in Segen.
Nun von dir selbst in Jesu Christ
die Mitte fest gewiesen ist,
führ uns dem Ziel entgegen.»

Nehmen wir daher an, was der folgende Segensspruch sagt:

«Sei gesegnet auf dem Weg, der vor dir liegt. Bleib behütet in der Gnade, die dich trägt. Lass dich leiten und verlass dich auf den Herrn. Er wird dich in seinem Segen sicher führen.»