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Und Naemi nahm das Kind und legte es in ihren Schoss und wurde seine Pflegerin.
Ruth 4,16

Wenn wir das Leben von Naemi in Ruth Kapitel 1 betrachten und sie zu jener Zeit und Situation fragen würden, was sie für die Zukunft erwarte, würden wir nur Klagen und Hoffnungslosigkeit hören. Die Klagen gehen weiter: «Voll zog ich aus, aber leer hat mich der HERR wieder heimgebracht. Warum nennt ihr mich denn Naemi, da doch der HERR mich gedemütigt und der Allmächtige mich betrübt hat?» (Rut 1,21). Sie hätte nie geglaubt, dass sie eines Tages noch ein Enkelkind in den Armen halten würde. Was Sie über Ihre derzeitige komplizierte ausweglose Situation denken, ist nicht das Ende. Denken Sie daran, dass für Gott nichts unmöglich ist.