Luk. 12,15

Niemand lebt davon, dass er viele Güter hat.
Luk. 12,15

Das Wenige, das ein Gerechter hat, ist besser als der Überfluss vieler Gottloser. Besser wenig mit der Furcht des Herrn als ein grosser Schatz, bei dem Unruhe ist. Die Frömmigkeit aber ist ein grosser Gewinn für den, der sich genügen lässt. Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so wollen wir uns daran genügen lassen.
Armut und Reichtum gib mir nicht; lass mich aber mein Teil Speise dahinnehmen, das du mir beschieden hast. Ich könnte sonst, wenn ich zu satt würde, verleugnen und sagen: Wer ist der Herr? Oder wenn ich zu arm würde, könnte ich stehlen und mich an dem Namen meines Gottes vergreifen. Unser tägliches Brot gib uns heute.
Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Als ich euch ausgesandt habe ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr da je Mangel gehabt? Sie sprachen: Niemals. Seid nicht geldgierig, und lasst euch genügen an dem, was da ist. Denn der Herr hat gesagt: Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.

Ps. 37,16 Spr. 15,16 1. Tim. 6,6.8 Spr. 30,8-9 Matth. 6,11 Matth. 6,25 Luk. 22,35 Hebr. 13,5