Klagelieder 3,39

«Was beklagt sich der Mensch? Es hätte sich wahrlich jeder über seine Sünde zu beklagen!»
Klagelieder 3,39
Es ist nur ein Schritt zwischen Klagen und Murren. Es ist ein Verhängnis, wenn wir als Gläubige klagen, wenn uns etwas Schweres widerfährt, und dann vom Klagen ins Murren übergehen. Dann lehnen wir mit unserem Klagen klare Schriftaussagen ab, zum Beispiel Römer 8,28: «Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen» Oder 2. Korinther 4,17: «Denn unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist» Wenn du einmal beginnst, den Segen in deinem Leben zu sehen, der aus den scheinbaren «Katastrophen» quillt, wird der Dank zu dem Herrn über deine Lippen fliessen. Wir bitten den Herrn, dass Ströme lebendigen Wassers von uns fliessen möchten, sind aber gleichzeitig nicht willig zu akzeptieren, dass unser Bachbett tief und weit ausgegraben werden muss! Die niederdrückende Situation, in der du dich vielleicht gerade jetzt befindest, wird in herrliche Segensströme ausmünden, wenn du unverzüglich beginnst, dem Herrn zu danken. Wenn du durch eine Periode tiefer Niedergeschlagenheit gehst, steht zweifelsohne eine Erweiterung deiner geistlichen Persönlichkeit bevor. Deshalb lerne das Wort der Heiligen Schrift zu praktizieren: «Saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater in dem Namen unseres Herrn Jesu Christi.»