Jakobus 1,6–7

«Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, gleicht der Meereswoge, die vom Winde hin und her getrieben wird. Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde.»
Jakobus 1,6–7
Was heisst gläubig beten? Es heisst, sich im Gebet auf die Verheissungen Gottes stützen. Wir können nicht ins Blaue hinein glauben. Es gibt Leute, die rufen: «Du musst nur glauben, dann hast du es!» Die irren aber schwer. Wir brauchen in jeder Situation eine ganz bestimmte Verheissung Gottes, auf die wir unseren Glauben stützen können. Und das ist nun das Wunderbare: die Verheissungen sind da! Zum Beispiel für die Einsamen: «Ich bin bei euch alle Tage.» Oder für die Schwachen: «Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.» Für die Sorgenvollen: «Alle eure Sorgen werft auf Ihn, denn Er sorgt für euch.» Für die Bekümmerten: «Bekümmert euch nicht; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.» Für die Kranken: «Ich bin der Herr, dein Arzt.» Für jede bestimmte Situation hat Gott dir eine bestimmte Verheissung gegeben, damit du dich ganz konkret und im Glauben auf diese Zusage Gottes gründen kannst. Das Gebet ist der höchste Ausdruck des Glaubens, das heisst: du lässt dich nicht mehr vom Sichtbaren, sondern von dem Unsichtbaren, dem ewigen Gott, bestimmen!