Hohel. 1,4

Zieh mich dir nach, so wollen wir laufen.
Hohel. 1,4

Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. – Ich liess sie ein menschliches Joch ziehen und in Seilen der Liebe gehen. – Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. – Siehe, das ist Gottes Lamm! – Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. – Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.

Mein Freund antwortet und spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm her! Denn siehe, der Winter ist vergangen, der Regen ist vorbei und dahin. Die Blumen sind aufgegangen im Lande, der Lenz ist herbeigekommen, und die Turteltaube lässt sich hören in unserm Lande. Der Feigenbaum hat Knoten gewonnen, und die Reben duften mit ihren Blüten. Steh auf, meine Freundin, und komm, meine Schöne, komm her!

Jer. 31,3 • Hos. 11,4 • Joh. 12,32 • Joh. 1,36 • Joh. 3,14-15 • Ps. 73,25 • 1. Joh. 4,19 • Hohel. 2,10-13