2. Timotheus 3,5

«Die da haben den Schein eines gottseligen Wesens, aber Seine Kraft verleugnen sie.»
2. Timotheus 3,5

Warum greift der Gläubige in unseren Tagen immer mehr nach dem, was Schein ist? Warum wird die Fassade leidenschaftlich bejaht und verteidigt, während das Wesen, das Wahre, verkümmert? Das Festhalten am Schein, an der Täuschung, nimmt deshalb mit jedem Tag zu. Dies ist um so mehr der Fall, weil die Offenbarung des Scheinchristus, des Antichristen, nicht mehr ferne ist. Je mehr wir im Gebet mit dem Worte Gottes im Licht wandeln, desto mehr werden wir das Echte vom Unechten, das Wesentliche vom scheinbar Wesentlichen zu unterscheiden wissen. Wer den Geist Gottes hat, der hat den Geist der Wahrheit; er hat die Salbung und hat nicht nötig, dass ihn jemand lehre. Das heisst: Solch ein Mensch hat, wenn er in eine Gemeinde kommt, das Gespür dafür, ob Jesus Christus tatsächlich das Zentrum ist, oder ob nur der Schein aufrechterhalten wird. In diesem Zusammenhang möchte ich eine ernste Warnung aussprechen. In dem unteilbaren Punkt der Zeit, in dem die Entrückung stattfindet, wird das Echte vom Unechten, der wahre Wiedergeborene vom Namenschristen, geschieden. Darum die Frage: Ist dein inneres Mitgekreuzigtsein mit Jesus Christus im Alltag wirklich eine Tatsache?