2. Timotheus 2,8

«Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der auferstanden ist von den Toten.»
2. Timotheus 2,8
Es handelt sich hier um das Vermächtnis des Apostels Paulus an seinen geistlichen Sohn, das er in seinem letzten Brief vor seinem Märtyrertod in Rom niederschrieb. War es denn überhaupt nötig, dies einem bewährten, langjährigen Mitarbeiter zu schreiben? In der Tat ist diese Aufforderung angebracht, denn wir sind ja alle so vergesslich. Wie schnell verlieren wir uns im Strom des Alltags! Sobald irgendein Problem auftritt, eine unerwartete Schwierigkeit, erhebt sich plötzlich ein Berg vor uns und schon verlieren wir die Nerven, geraten in Panik und es drohen Verzweiflung oder völlige Entmutigung. Wie leicht vergessen wir in schwierigen Alltagssituationen, dass wir einen Herrn haben, der auferstanden ist, Tod und Teufel bezwungen und die Welt überwunden hat! Ist unsere Not denn grösser als Er? Eine wichtige Übung des Glaubens besteht darin, uns diese herrliche Heilstatsache zu vergegenwärtigen: Mein Herr lebt, sitzt zur Rechten Gottes, hat Mitleid mit meinen Schwachheiten und kann helfen! Von verschiedenen Religionsstiftern kann man das Grab besuchen. Doch unser Herr ist auferstanden! Ich darf immer mit Ihm rechnen, mich mit meiner Not an Ihn wenden. Die Apostel erinnerten die Gläubigen in ihren Briefen unermüdlich an Jesus Christus und Sein Werk, also an das, was ihnen bereits verkündigt worden war. Auch wir werden in der Endzeit nur überwinden, wenn wir uns stets neu daran erinnern: Mein Herr ist auferstanden Er lebt und kann mir immer und in jeder Versuchung helfen; kein Problem ist für Ihn unlösbar und nichts ist Ihm zu schwer. Deshalb gilt es für Glaubende, sich immer wieder neu gegenseitig daran zu erinnern und zu ermutigen: «Halt im Gedächtnis Jesus Christus» D.S.