1. Timotheus 4,1

«Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten werden etliche von dem Glauben abtreten und anhangen den verführerischen Geistern und Lehren der Teufel.»
1. Timotheus 4,1
Warum war ein Wandel mit Gott für Henoch notwendig? Weil er eine Endzeitsgestalt war. Nach 1. Mose 6 fand damals eine Vermischung von Geistern mit Menschen statt. Unsere Zeit entspricht dieser Zeit. Der sich bahnbrechende Okkultismus Spiritismus, Wahrsagerei usw. offenbart ein vermischtes Christentum. Er zeigt auf, dass da Menschen mit gespaltenem Herzen sind, die ja zu dem Herrn und ja zu Satan sagen! Damals wie heute findet eine Invasion der Geister statt. Darum musste Henoch mit Gott wandeln, damit er nicht in diesen Okkultismus hineingezogen wurde. Ich sage es mit grossem Ernst: Wir müssen heute mehr denn je ganz mit Gott wandeln, sonst werden wir dem Geist des Antichristen verfallen, dem Teufel in christlichem Gewand. Aber es gab auch einen positiven Grund, warum Henoch mit Gott wandeln musste: Er war zur Entrückung bestimmt, und zwar vor dem Gericht! Erst nach seiner Entrückung kam die Sintflut. Mehr als je zuvor ist mir klargeworden, dass alle wahren «Henochs» zur Entrückung vor dem Gericht bestimmt sind, das über diese ganze Welt kommen wird.