1. Petrus 2,7

«Für euch nun, die ihr glaubt, hat Er Wert; für die Ungläubigen aber ist der Stein, den die Bauleute verworfen haben und der zum Eckstein geworden ist, ein Stein des Anstossens und ein Fels des Ärgernisses.»
1. Petrus 2,7
Jesus ist der verworfene Stein. Er wird von Bauleuten, das heisst von geistlichen Führern, verworfen. Das war damals so und das ist heute so. Gott sei Dank wird Er nicht von allen abgelehnt, aber leider von vielen. Gott erwählt und gebraucht jedoch mit Vorliebe das Verworfene und Verachtete, zum Beispiel Bethlehem: «Du bist zwar klein, um unter den Hauptorten Judas zu sein.» Oder Nazareth: «Was kann von Nazareth Gutes kommen?» Und von Jesus selbst steht geschrieben: «Er war der Allerverachtetste. »Jesus ist nicht nur der verworfene, sondern auch der bewährte Stein. «Darum spricht Gott der Herr: Siehe, Ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein.» Wie hat Er sich doch in den Versuchungen bewährt! Adam lebte in einer sündlosen Welt mit nur einem Baum, den er meiden musste, aber er fiel. Doch der letzte Adam, Jesus, kam in eine durch die Sünde total verseuchte, finstere Welt. Er wurde versucht, gleich wie wir, aber Er hat obsiegt! Wer erfasst die Tiefe dieses Wortes? Jesus hat mit zwei Waffen siegreich widerstanden: 1. dem Worte Gottes «es steht geschrieben» und 2. durch die ständige Lebensverbindung mit Seinem Vater.