1. Kön. 19,9

Was machst du hier, Elia?
1. Kön. 19,9

Er aber kennt meinen Weg gut. – Herr, du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze oder stehe auf, so weisst du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht? Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äussersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.

Elia war ein schwacher Mensch wie wir. – Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den Herrn verlässt, wird beschützt. – Fällt er, so stürzt er doch nicht; denn der Herr hält ihn fest an der Hand. – Ein Gerechter fällt siebenmal und steht wieder auf.

Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.

Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten.

Hiob 23,10 • Ps. 139,1-3.7.9-10 • Jak. 5,17 • Spr. 29,25 • Ps. 37,24 • Spr. 24,16 • Gal. 6,9 • Ps. 103,13