1. Johannes 2,15–16

«Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe zu dem Vater nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und das hoffärtige Leben, kommt nicht von dem Vater her, sondern von der Welt.»
1. Johannes 2,15–16
Wenn wir uns die vierte Wirkung des Todes Jesu für diese Welt vergegenwärtigen, dann müssen wir uns auch fragen, wer denn der Herrscher, der Gott dieser Welt, ist. Der Gott dieser Welt ist Satan. Aber gerade auf dieser Welt, auf dem Mittelpunkt der Erde, starb der Sohn Gottes am Kreuz und besiegte den Satan, den Gott dieser Welt. Wer also an den gekreuzigten Herrn und an Sein Sterben glaubt, der ist auch gekreuzigt und der Welt gestorben und ist abgeschirmt gegen den Geist dieser Welt. Das ist der Zweck des Sterbens Jesu, wie es Galater 1,4 sagt: «Der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, dass Er uns errettete von dieser gegenwärtigen argen Welt» Ist es denn nicht entsetzlich, wenn Kinder Gottes die Errettung von der Welt ablehnen? Jede bewusste Verflechtung mit dem Geist dieser Welt heisst, Jesus wiederum kreuzigen. Ein Kind Gottes ist durch seine Wiedergeburt in eine neue Dimension gekommen, denn es steht geschrieben: «Unser Wandel aber ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilands Jesu Christi, des Herrn.» Kraft des Todes Jesu sind wir zwar in der Welt, jedoch niemals von der Welt.