Markus 1,29-34

Eine Auslegung des Markus-Evangeliums: Teil 6

Berührt, aufgerichtet, zum Dienst befreit

Wir kommen im Markusevangelium zu Kapitel 1, den Versen 29 bis 34. In der vorangehenden Betrachtung ging es um die Verse davor, insbesondere um die Dämonenaustreibung in der Synagoge. Markus führt uns nun unmittelbar weiter: aus der Synagoge hinaus in das Haus des Simon und Andreas.

«Und sogleich gingen sie aus der Synagoge hinaus und begaben sich mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon aber lag fieberkrank darnieder, und sogleich sagten sie ihm von ihr. Und er trat hinzu, ergriff sie bei der Hand und richtete sie auf; und das Fieber verliess sie sogleich, und sie diente ihnen. Als es aber Abend geworden und die Sonne untergegangen war, brachten sie alle Kranken und Besessenen zu ihm. Und die ganze Stadt war vor der Tür versammelt. Und er heilte viele, die an mancherlei Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus und liess die Dämonen nicht reden, denn sie kannten ihn» (Mk 1,29-34).

Ich darf sagen: Ich hatte die beste Schwiegermutter, die man sich denken kann. Sie kam aus Norddeutschland, aus der Gegend zwischen Hamburg und Hannover, und lebte dort mit meiner Frau und einem Sohn. Sie war in jeder Hinsicht eine köstliche Frau: grosszügig, freigiebig, belesen, den Enkeln herzlich zugewandt, eine wunderbare Gastgeberin und eine ausgezeichnete Köchin. Man konnte sich hervorragend mit ihr unterhalten. Sie war für mich nicht einfach nur Schwiegermutter, sondern eine echte Freundin.

Meine Frau sagte oft: «Mit meiner Mutter hatte ich es immer sehr gut. Schon als Teenager konnte ich mich mit ihr bis Mitternacht unterhalten wie mit einer Freundin.» Das Schönste aber war: Sie glaubte an Jesus Christus. Sie kam aus einer freien lutherischen Kirche mit gläubigen Pastoren, und auch ihr Mann war gläubig.

Eines Tages wurde sie schwer krank, eigentlich todkrank. Die Ärzte meinten, sie werde bald heimgehen. Wir lebten damals schon lange in der Schweiz und fuhren nach Deutschland, um sie zu besuchen. Tag für Tag standen wir an ihrem Bett, und es sah wirklich schlecht aus. Einmal dachten wir, diese Nacht könnte ihre letzte sein. Die Familie versammelte sich noch einmal um ihr Bett: Sohn, Schwiegertochter, Enkel. Wir beteten. Als wir uns verabschiedeten, hob sie schwach die Hand und sagte leise: «Dann bis morgen in Jerusalem.»

Wir dachten wirklich, sie gehe jetzt heim. Doch am nächsten Tag lebte sie noch. Der Herr schenkte ihr noch etwa elf Jahre. Mit 92 oder 93 Jahren wurde sie dann endgültig heimgerufen.

An diese Erfahrung muss ich denken, wenn ich von der Schwiegermutter des Petrus lese. Petrus wird sich gewiss auch gefreut haben, eine gute Schwiegermutter zu haben. Und nebenbei: Petrus war verheiratet. Der sogenannte erste Papst hatte also eine Schwiegermutter.

Zu diesem Abschnitt aus Markus 1 möchte ich sieben Gedanken weitergeben.

1. Bibelabschnitte haben oft mehrere Ebenen

Nicht selten beleuchten biblische Texte verschiedene Aspekte zugleich. Das gilt besonders für die Evangelien. Wenn wir sie lesen, sehen wir zunächst die tatsächliche damalige Situation: Was geschah historisch? Darüber hinaus haben viele Abschnitte auch eine heilsgeschichtlich-prophetische Bedeutung. Und schliesslich gibt es eine persönliche Anwendung für uns.

Das erkennt man besonders gut an den Gleichnissen Jesu. Manche Gleichnisse fassen die ganze Heilsgeschichte wie in einem Zeitraffer zusammen und enthalten zugleich eine persönliche Botschaft für den einzelnen Leser. Das ist wunderbar.

So kann auch die Dämonenaustreibung unmittelbar vor unserem Abschnitt als Bild für die letzte Rebellion Satans verstanden werden, wenn Jesus Christus wiederkommt und sein messianisches Reich aufrichtet. Im Zusammenhang der ganzen Bibel ergibt diese Anwendung Sinn.

2. Jesus heilte am Sabbat

Ein zweiter Gedanke: Der Herr Jesus heilt hier am Sabbat. Das wird aus Vers 21 deutlich. Dort lesen wir, dass Jesus mit seinen Jüngern nach Kapernaum kam und am Sabbat in die Synagoge ging, um zu lehren. Dort trieb er den unreinen Geist aus. Dann heisst es in Vers 29: «Und sogleich gingen sie aus der Synagoge hinaus.» Es war also immer noch Sabbat.

Jesus heilte häufig am Sabbat. Wenn man die Evangelien liest, gewinnt man fast den Eindruck, er habe das bewusst getan. Warum?

Zunächst hat der Sabbat eine göttliche, symbolische Bedeutung. Er ist der Ruhetag Gottes. Natürlich braucht Gott keine Ruhe im menschlichen Sinn. Er muss sich nicht ausschlafen. Die Schrift sagt: «Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht» (Ps 121,4). Doch Gott ruhte, um zu zeigen, dass er die Menschheit eines Tages in seine Ruhe hineinführen will.

Darum gab er Israel den Sabbat. Der Sabbat ist ein Bild für das messianische Reich, für den grossen Ruhetag Gottes. In diese Ruhe wollte Gott sein Volk führen. Josua führte Israel zwar in das Land, doch die endgültige Ruhe wurde dadurch noch nicht erreicht. Dann kam Jesus mit der Botschaft: «Das Reich Gottes ist nahe gekommen.» Das messianische Reich stand gewissermassen vor der Tür. Und mit diesem kommenden Sabbat waren besondere Segnungen verbunden: Heilung, Befreiung, Wiederherstellung und Barmherzigkeit.

Darum heilte Jesus oft am Sabbat. Er zeigte dem Volk: Das messianische Reich, der grosse Ruhetag, ist mit mir greifbar nahe. Der Hebräerbrief greift diesen Gedanken auf: «Denn wenn Josua sie zur Ruhe gebracht hätte, so würde nicht danach von einem anderen Tag geredet. Also bleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten» (Hebr 4,8-9).

Diese Sabbatruhe weist auf das messianische Reich hin, das sogenannte Tausendjährige Reich, wenn Jesus Christus wiederkommt.

Ein weiterer Grund: Jesus korrigierte die falsche Gesetzeshaltung der Pharisäer und Schriftgelehrten. Sie hatten den Sabbat bis ins Kleinste reglementiert. Zum Sabbatgebot kamen Hunderte Zusatzgebote hinzu. Es wurde festgelegt, wie viele Schritte man gehen durfte, was man berühren durfte und was nicht. Einen Menschen am Sabbat zu heilen galt für sie als Gesetzesbruch, als Arbeit.

Jesus stellte dem entgegen: «Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen, nicht der Mensch um des Sabbats willen» (Mk 2,27).

Der Sinn des Sabbats war also, Menschen zu fördern, nicht sie zu behindern.

Drittens offenbarte Jesus dadurch die falsche Herzenshaltung der religiösen Führung. Die Religiösen suchten Jesus zu töten, weil er ihren Machtanspruch bedrohte. Er war eine Gefahr für sie. Sie wollten die Ersten sein. Als Jesus in Johannes 5 am Teich Bethesda einen Mann heilte, der 38 Jahre lang gelähmt gewesen war, kamen die Frommen und sagten: «Das darfst du nicht.» Sie wollten ihn umbringen. Man muss sich vorstellen, wie paradox eine fromme Welt werden kann.

3. Die Heilung folgt auf eine Dämonenaustreibung

Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus folgt unmittelbar auf die Befreiung des Besessenen in der Synagoge. Zuerst besiegt Jesus den Dämon. Danach geht er in das Haus des Simon und Andreas, wo die Schwiegermutter des Petrus fieberkrank darniederliegt.

Darin liegt ein wichtiger Gedanke: Gott will zuerst die Ursache alles Bösen besiegen. Die Ursache aller Krankheit, allen Leids und allen Verderbens ist letztlich die Sünde, die durch den Satan in die Welt kam. Jesus besiegt zuerst den Dämon, dann heilt er die kranke Frau.

So handelt der Herr immer. Er will zuerst die Seele heilen, dann aber auch den physischen Menschen. Manchmal geht beides Hand in Hand. Das bedeutet nicht, dass jemand, der schwer krank ist, besonders schwer gesündigt hätte. Darum geht es überhaupt nicht. Im Gegenteil: Oft leiden gerade geheiligte Menschen am meisten. Aber die Ursache dafür, dass es Krankheit überhaupt gibt, liegt in der Sünde und im Bösen, das durch Satan an den Menschen herangetragen wurde. Dieses Böse ist es, das Jesus besiegen will.

4. Jesus berührt ihre Hand

In Markus 1,30-31 heisst es: «Die Schwiegermutter des Simon aber lag fieberkrank darnieder, und sogleich sagten sie ihm von ihr. Und er trat hinzu, ergriff sie bei der Hand und richtete sie auf; und das Fieber verliess sie sogleich, und sie diente ihnen.»

Matthäus berichtet parallel: «Und als Jesus in das Haus des Petrus kam, sah er dessen Schwiegermutter fieberkrank darniederliegen. Und er rührte ihre Hand an, und das Fieber verliess sie; und sie stand auf und diente ihnen» (Mt 8,14-15).

Diese Frau war durch ihre Krankheit zur Tatenlosigkeit verurteilt. Wahrscheinlich war Jesus oft im Haus von Petrus und Andreas. Man kümmerte sich dort um ihn, er bekam zu essen, vielleicht übernachtete er dort. Petrus hatte offensichtlich ein grösseres Haus; er war selbständig und betrieb mit anderen ein Geschäft mit Tagelöhnern.

Doch nun lag diese Frau krank darnieder. Wenn wir Krankheit hier auch als Bild für Sünde verstehen, dann erkennen wir: Sünde lähmt. Sie lähmt mich und sie lähmt dich. Sie hindert uns daran, Gott zu dienen.

Auch Israel war jahrhundertelang daran gehindert, Gott wirklich zu dienen. Doch eines Tages wird der Herr in das Haus Israel zurückkehren und sein Volk aufrichten. Im Zusammenhang der ganzen Heilsgeschichte kann die Schwiegermutter des Petrus darum auch als schönes Bild für das gesehen werden, was Gott mit Israel tun wird.

Bemerkenswert ist: Jesus rührte ihre Hand an. Er legte ihr nicht einfach die Hand auf den Kopf oder auf die Schulter. Er berührte ihre Hand. Mit der Hand dient man. Mit der Hand arbeitet man.

Israel wird in der Schrift in verschiedenen Bildern beschrieben: als Sohn, als Mann, als Jakob, aber immer wieder auch als Frau. Israel hatte die Berufung, Gott zu dienen. In 2. Mose 7,26 lesen wir: «Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!»

Und in Jeremia 31 spricht Gott von dem Tag, «da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen». Vielleicht darf uns die Handlung Jesu an diese Wahrheit erinnern. Vielleicht deutete er damit sogar etwas an, das man im Judentum verstehen konnte.

Interessant ist auch: Mose hatte Israel angekündigt, dass Gott das Volk, wenn es ihm nicht dienen würde, unter anderem mit Fieberglut schlagen würde (5Mo 28). Darum kann diese Frau neben der persönlichen und historischen Bedeutung auch prophetisch-heilsgeschichtlich auf Israel hinweisen.

Der Bibelausleger Gaebelein schrieb zu diesem Text: Nachdem dieses Zeitalter vergangen ist, wird Gott sein Verhältnis zu Israel wiederherstellen, es heilen und wieder zum Dienst befähigen. Das ist ein schöner Gedanke.

5. Geheilt, um zu dienen

Was tat die Frau, als sie gesund wurde? Sie begann sofort zu dienen.

Das wird auch bei Israel so sein. Wenn Jesus wiederkommt, Israel bei der Hand nimmt und aufrichtet, wird es ihm dienen im messianischen Reich.

Und nun stellt sich die Frage an dich und an mich: Warum hat Jesus uns geheilt? Warum hat er uns vergeben? Warum hat er uns gerettet und befreit?

Natürlich aus Liebe. Natürlich, weil Gott uns liebt und uns will. Aber ist das alles? Nein. Er hat uns gerettet, damit wir ihm dienen. Das Neue Testament spricht in den apostolischen Briefen immer wieder davon.

In Markus 1 lesen wir weiter: «Und das Fieber verliess sie sogleich, und sie diente ihnen. Als es aber Abend geworden und die Sonne untergegangen war, brachten sie alle Kranken und Besessenen zu ihm. Und die ganze Stadt war vor der Tür versammelt. Und er heilte viele, die an mancherlei Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus.»

Wenn Jesus Christus wiederkommt, Israel bei der Hand nimmt, in das Haus Israel zurückkehrt und es aufrichtet, dann wird Israel ihm dienen. Und dann wird das messianische Reich kommen. Die Segnungen werden sich auf viele Menschen, ja auf alle Nationen ausdehnen.

Auch hierzu schrieb Gaebelein: Danach folgt die Heilung aller. Die Verse zeigen, wie die Segnungen des Reiches auf die ganze Welt ausgedehnt werden, wenn Jesus wiederkommt.

Das sehen wir prophetisch besonders in der Offenbarung. In Offenbarung 19 wird das messianische Reich angekündigt: Jesus Christus kommt wieder, reitend auf einem weissen Pferd. Die Hochzeit des Lammes ist gekommen. Wohl denen, die zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen sind. Es geht um die Aufrichtung des Reiches und um eine Einladung an alle Nationen.

In Offenbarung 20 wird Satan gebunden, der Hauptdämon. Und in Offenbarung 21 wird alles Leid gestillt: «Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen» (V. 4).

Wenn wir die Not dieser Welt sehen, bleibt uns nur immer wieder zu beten: Maranatha – komm bald, Herr Jesus!

6. Warum durften die Dämonen nicht reden?

Markus schreibt: Jesus «liess die Dämonen nicht reden, denn sie kannten ihn». An diesem Satz kann man hängen bleiben.

Das Markusevangelium zeigt uns den Herrn Jesus besonders als Knecht, als ergebenen Diener Gottes. Jesus wollte am Anfang seines Dienstes – besonders im Markusevangelium – nicht in erster Linie als König präsentiert werden. Er wollte als Knecht auftreten, als demütiger Diener, der sein Leben für diese Welt hingibt. Er übte Zurückhaltung und lebte in vollkommener Demut.

Es gibt noch weitere Gründe, warum Jesus den Dämonen nicht erlaubte, über ihn zu reden. Sie hätten zwar die Wahrheit gesagt, denn sie kannten ihn. Aber Jesus gibt keinem Dämon den Auftrag, ihn zu verkündigen. Selbst wenn ein Dämon Wahrheit ausspricht, verfolgt er damit ein lügnerisches Ziel. Der Teufel ist der Vater der Lüge. Bei der Versuchung Jesu zitierte Satan sogar die Bibel. Und doch gebrauchte er die Wahrheit, um zu verführen.

Vielleicht wollte Jesus es auch ganz dem Vater überlassen, wann und wie über den Sohn gesprochen werden sollte. Er lebte völlig für seinen Gott, als Knecht und Diener.

Ausserdem vermied Jesus Sensationslust und religiöse Show. Das steht im Gegensatz zu mancher christlichen Selbstdarstellung, bei der angebliche Heilungen inszeniert werden, damit Menschen beeindruckt sind. Jesus brauchte keine Sensation. Er suchte nicht die Bühne.

Und schliesslich zeigte er dadurch seine Macht und Autorität. Die Dämonen konnten nur tun, was er zuliess. Nicht der Teufel ist Herr. Jesus ist der Herr. Er sagt den Dämonen, was sie dürfen und was nicht.

7. Auch wir sind angerührt und aufgerichtet worden

Der Herr hat uns aus lauter Liebe angerührt und geistlich aufgerichtet. Aber er tat es nicht als Selbstzweck. Er rettete uns, damit wir ihm dienen.

Das können kleine Aufgaben sein oder grosse. Geistliche Aufgaben oder ganz praktische. Wir sollen uns für sein Reich einsetzen, unsere Gaben gebrauchen und verfügbar sein. Manche dienen durch viele unscheinbare Hilfestellungen. Sie lassen sich rufen, tragen eine Last mit, gehen mit, machen mit.

Die Bibel sagt: «Und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist» (2Kor 5,15).

Solange wir noch Zeit haben, wollen wir allen Menschen Gutes tun. So sagt es die Schrift: «So lasst uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun, besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens» (Gal 6,10).

Und weiter: «Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst» (Phil 2,3).

Denke daran: Deine kleine Tat kann das Leben eines anderen gross machen. Vielleicht in deiner Familie, in deiner Umgebung, im Freundeskreis oder in der Jugendgruppe. Vielleicht sitzt dort jemand, den man leicht übersieht, jemand, der ein wenig links liegen gelassen wird, weil er sich nicht so ausdrücken kann wie andere.

Gehen wir auf solche Menschen zu. Greifen wir ihnen unter die Arme.

Jesus rührte die Schwiegermutter des Petrus an. Sie stand auf und diente ihnen.

Norbert Lieth absolvierte seine theologische Ausbildung an der Bibelschule des Mitternachtsruf in Südamerika und war dort auf verschiedenen Missionsbasen tätig. Ein zentraler Punkt seines weltweiten Verkündigungsdienstes ist das prophetische Wort Gottes.
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