Eisen wird rostig. Lebensmittel unterliegen einem Verfalldatum. Die Zellen des Körpers erneuern sich immer langsamer und eines Tages gar nicht mehr. Benzin verdunstet. Reserven gehen zu Ende. Mechanik leiert mit der Zeit aus. Regierungen und Weltreiche ändern sich. Alles ist dem Zerfall unterworfen, kaum etwas in der Welt hat bleibenden Bestand. Nur drei Dinge sind davon nicht betroffen: 1. das Wort Gottes, 2. Israel und 3. die Gemeinde. Himmel und Erde werden vergehen, nicht aber das Wort des Herrn.
In Bezug auf Israel legt Gott seine Verheissung über unsere Erde hinaus auf den neuen Himmel und die neue Erde fest. Demnach hat Israel über unsere Zeit hinweg die Zusage seiner Existenz.
Und die Pforten der Hölle (eigentlich Hades) können die Gemeinde nicht gefährden. Im Gegenteil, eines Tages werden der Tod und das Totenreich in den Feuersee geworfen (Offb 20,14), aber die Gemeinde wird in Christus über alle Himmel erhoben sein.
Sowohl Israel als auch die Gemeinde werden alle Anfeindungen und Angriffe überstehen. Der Sieg wird letztendlich immer den an Jesus Gläubigen gehören.
Über das Wort Gottes heisst es: «Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; aber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit!» (Jes 40,8).
Über Israel heisst es: «Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen; und alle Zungen, die sich gegen dich vor Gericht erheben, sollst du schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des Herrn und ihre Gerechtigkeit, die ihnen von mir zuteilwird, spricht der Herr» (Jes 54,17).
Über die Gemeinde heisst es: «Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig, über die allergeringsten Dinge zu entscheiden? Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden? Wie viel mehr die Angelegenheiten dieses Lebens?» (1Kor 6,2-3).
Diese Aussagen sollten uns Ansporn sein, nicht zu sehr an dem Vergänglichen, sondern an dem Unvergänglichen festzuhalten und uns dafür einzusetzen.