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Und sie warben 32 000 Streitwagen an und den König von Maacha mit seinem Volk; die kamen und lagerten sich vor Medeba. Und die Ammoniter sammelten sich aus ihren Städten und zogen in den Kampf.
1. Chronik 19,7
Und es geschah, als er in dem Haus zu Tisch sass, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und sassen mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch.
Matthäus 9,10

Vor dem Gesetz sind alle gleich. Das ist ein Grundsatz im Verfassungsrecht. Leider gibt es Orte auf der Welt, in denen dieses Gesetz durch Korruption und Bestechlichkeit umgangen wird. In Westeuropa ist das weniger der Fall. Ob nun ein ranghoher Politiker falsch parkiert, ein Sport- oder Medienstar oder ein einfacher Bürger spielt keine Rolle. Sie alle müssen sich vor dem Gesetz verantworten.

Eine Polizeistreife in den USA fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit. Eine Frau regte sich so sehr darüber auf, dass sie die Streife bei ihrem Halt zur Rechenschaft zog und den Polizisten für ihr falsches und in dem Fall unangebrachtes Fahrverhalten Vorwürfe machte.

Achtet auf euer Tun. Gott sieht die Person nicht an, und es gibt bei ihm keine Bestechlichkeit. Auch Christen müssen sich einst vor dem Richterstuhl Christi verantworten. «Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse» (2Kor 5,10).

Wir werden nicht nur gewarnt, auf unser Tun zu achten, sondern aufgefordert, eifrig zu sein, gute Werke zu tun (Tit 2,14; 3,8). Oder wie es Jakobus schreibt: «Wer ist weise und verständig unter euch? Der zeige durch einen guten Wandel seine Werke in Sanftmütigkeit, die aus der Weisheit kommt!» (Jak 3,13).

Auch was die Erlösung betrifft, gibt es bei Gott kein Ansehen der Person. Das sollten wir uns immer wieder vor Augen halten (Mt 9,10.13).

Bei Jesus waren alle willkommen, die ihn aufrichtig suchten. Zöllner und Sünder, Aussätzige, Besessene, Behinderte, Verzweifelte, Ehebrecher, Pharisäer, Ratsmitglieder (Nikodemus, Joseph von Arimathia), Synagogenvorsteher, Schwiegermütter, Kinder, Witwen, alte Menschen, Ausländer (kanaanäische Frau), verrufene Frauen und Männer, ein Verbrecher am Kreuz, römische Soldaten. Paulus schreibt: Gott will, «dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen» (1Tim 2,4). «Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden» (Röm 12,18).

«Erinnere sie, dass sie sich den Regierenden und Obrigkeiten unterordnen und gehorsam sind, zu jedem guten Werk bereit; dass sie niemand verlästern, nicht streitsüchtig sind, sondern gütig, indem sie allen Menschen gegenüber alle Sanftmut erweisen» (Tit 3,1-2).

«Es soll dir gelingen in deiner Herrlichkeit. Zieh einher für die Wahrheit in Sanftmut und Gerechtigkeit, so wird deine rechte Hand Wunder vollbringen» (Ps 45,5; LUT).