Es ist gut, wenn man den Besitzer eines grossen Anwesens kennt. Noch besser ist es, wenn man Mitarbeiter dieses Besitzers ist. Doch am allerbesten ist es, wenn man Kind und Erbe des Besitzers ist.
Ein Christ aus Kanada kam auf der Rückreise an die Schweizer Grenze und wurde vom Zöllner gefragt, wie ihm denn die Schweiz gefalle. Er antwortete: «Sehr gut, und das Schönste ist: Alles gehört meinem Vater.»
Das Wissen, dass alles Gott gehört und in Christus alles geschaffen ist, beinhaltet einen grossen Trost. Nämlich den, dass er auch über allem wacht und seine Schöpfung nicht aus der Hand gibt. Nichts ist dem Zufall, evolutionären Abläufen oder dem Schicksal überlassen. Diese Welt gehört nicht den Terroristen, nicht den Regierenden der Erde, sie wird nicht bestimmt von den immer wiederkehrenden Umbrüchen und nicht vom Teufel. Die Welt gehört Gott und seinem Sohn Jesus Christus. Und wir sind in ihm geborgen.
Darum können wir allezeit als seine Geschöpfe, erschaffen in Jesus Christus, wandeln in Werken, die er zuvor bereitet hat (Eph 2,10).
Dass wir nicht hilflos den Umständen ausgeliefert sind, sehen wir im Zusammenhang von Psalm 89:
«O Herr, Gott der Heerscharen, wer ist mächtig wie du, Herr? Und deine Treue ist um dich her! Du beherrschst das ungestüme Meer; wenn sich seine Wogen erheben, so stillst du sie» (V. 9-10).
Das Meer steht auch symbolisch für die Nationen, für die grosse Menschenmenge, ungeordnetes Zusammenleben und unruhige Verhältnisse. Über all dem hat der Herr die Macht und das letzte Wort, sogar so weitgehend, dass es eines Tages kein Meer mehr geben wird (Offb 21,1). Dann wird alles Boshafte, alle Unruhe und alles Trennende für immer beseitigt sein.
Vertrauen wir uns diesem Schöpfer mit allem an, was uns bewegt und in Unruhe versetzt. – Jesus ist der Herr, der alles in seinen Händen hält.