Wer kann sagen: Ich habe mein Herz geläutert und bin rein von meiner Sünde?
Spr. 20,9

Der Herr schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage. Aber sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Nun sind wir alle wie die Unreinen, und alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid. Wir sind alle verwelkt wie die Blätter, und unsre Sünden tragen uns davon wie der Wind. Die Schrift hat alles eingeschlossen unter die Sünde, damit die Verheissung durch den Glauben an Jesus Christus gegeben würde denen, die glauben. Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

Ps. 14,2-3 Röm. 8,8 Röm. 7,18-19 Jes. 64,5 Gal. 3,22 2. Kor. 5,19 1. Joh. 1,8-9