Dass Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen.

Ps. 85,11

Ein gerechter Gott und Heiland. Dem Herrn hat es gefallen um seiner Gerechtigkeit willen, dass er sein Gesetz herrlich und gross mache. Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu. Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.

Jes. 45,21 Jes. 42,21 2. Kor. 5,19 Röm. 3,25-26 Jes. 53,5 Röm. 8,33 Röm. 4,5