1xT 06-25

1xT 06-25

Haben Sie gestern den Herrn in wunderbarer Weise erfahren und nun scheint er heute so weit weg zu sein? Wenn ja, dann liegt das nicht am Herrn, denn er ist, wie es der Text sagt, der unveränderlich bleibende Herr und Heiland bis in alle Ewigkeit! Wir Menschen ändern uns oft und viel und sind Gemütsschwankungen unterworfen, Jesus Christus nicht.

Wie ist Jesus wirklich? Ist er so, wie Sie ihn gestern erfahren haben? Nein, Jesus ist viel herrlicher, grösser und gewaltiger. Und er will sich uns noch mehr offenbaren. Das tut er nach dem Mass unserer Hingabe an ihn. Es ist deshalb äusserst wichtig, sich ihm jeden Morgen aufs Neue mit Leib, Seele und Geist ganz auszuliefern.

Aber gehen wir nochmals zu unserem ersten Gedanken zurück: Weshalb scheint er heute so weit weg zu sein? Darauf könnte man natürlich viele Antworten geben, hier aber nur diese eine: Der Herr will, dass wir lernen, auch in dunklen Stunden unentwegt auf ihn zu vertrauen, ob wir nun etwas zu spüren meinen oder nicht, ob uns danach ist oder nicht. In Jesaja 50,10 heisst es: «Wer ist unter euch, der den Herrn fürchtet … der im Finstern wandelt und dem kein Licht scheint? Der hoffe auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott!» Jesus ist bei Ihnen, ob Sie etwas davon merken oder nicht! Er hat es verheissen und daran dürfen Sie unbeirrt festhalten! Er war nicht nur gestern bei Ihnen, sondern ist es auch heute, jetzt! Ja, Jesus ist gestern und heute derselbe bis in alle Ewigkeit. Gerade jetzt ist er bei Ihnen und umgibt Sie von allen Seiten. Das sollte wieder ganz neu Ihr Inneres durchdringen und Sie auferbauen: Christus über alles – unsere lebendige Hoffnung!

Conno Malgo