1. Mose 19,17

«Rette dich auf das Gebirge, damit du nicht weggerafft wirst!»
1. Mose 19,17
«Ach, nein, Herr!», lautete Lots Antwort. «Ich kann mich nicht auf das Gebirge retten, es könnte das Unheil mich ereilen, dass ich sterbe» (V18-19). Wir kennen die Geschichte der Rettung Lots mitten aus der Zerstörung Sodom und Gomorras. Er wird vom Herrn auf das rettende Gebirge verwiesen. Noch heute verweist Gott auf das einzig rettende Gebirge: den Hügel Golgatha. «Rette dich auf Gogatha, damit du nicht weggerafft wirst!», lautet der Ruf des Herrn. Aber wie lautet unsere Antwort? Die schreckliche Tragödie ist, dass auch heute noch so viele antworten: «Ach nein, Herr.» Lot entlarvte sich selbst: «Dass ich nicht sterbe», war sein Motiv. Jesus warnt jedoch: «Wer sein Leben retten will, wird es verlieren» (Lk 9,24), und wer es um Jesu willen verliert, der wird es retten. Lot ist prophetisch ein Feind des Kreuzes Christi, der auf das Irdische sinnt (Phil 3,18-19). Zudem wagt er es, Gott einen eigenen Vorschlag zu machen: «Siehe doch, diese Stadt ist nahe» (V.20) ein horizontaler Weg, ohne steilen Anstieg. Hören wir nicht auch um uns herum, wie Gott Vorschläge gemacht werden? Und wir, tun wir es auch? Welches ist unser «Zoar»? Lot blieb gefährlich nahe beim Feuer, bei Schwefel und Zerstörung. Ein Ort, ursprünglich auch dem Untergang geweiht, wurde nur um Lots willen von Gott verschont! Aber lange hielt Lot es dort nicht aus. Es wurde ihm mulmig und er stieg höher empor. Noch eine Sprosse auf der Leiter der Moral? Wohin führt uns das? Lot wurde von der Sünde verfolgt und eingeholt! Damit uns das nicht passiert, lassen Sie uns den vertikalen, wahren, einzigen Rettungsweg gehen. Flüchten wir nach Golgatha! S.H.