Islamische Glaubensüberzeugungen verstehen – Teil 2

In diesem und im nächsten Teil möchte ich die islamische Weltanschauung einmal aus muslimischer Perspektive betrachten. Je besser wir die islamische Sicht verstehen, umso besser können wir den Nahostkonflikt begreifen. Und dadurch können wir klarer erkennen, warum Israel heute permanent in höchster Alarmbereitschaft ist.

In den letzten zehn Jahren wurde viel darüber diskutiert, ob der Islam eine Religion des Friedens ist. Ich kenne friedliebende Muslime, bei denen nie zu erkennen war, dass sie Gewalt gegen andere befürworten. Ich bin Muslimen begegnet, die einfach nur freundlich zu mir waren. Und dafür bin ich dankbar.

Aber man muss auch die historische Realität anerkennen, dass Mohammed zu Recht als «der Prophet des Schwertes» bekannt war. Abd El Schafi sagt:

«Mohammed und seine Nachfolger führten Angriffskriege gegen friedliche Länder, um ihnen den Islam gewaltsam aufzuzwingen und sich ihren Reichtum anzueignen. Ihr Ziel war es, Frauen und Kinder gefangen zu nehmen und der Armut und dem Hunger arabischer Muslime ein Ende zu bereiten. So wurde der Islam Syrien, Jordanien, Palästina (Jerusalem), Ägypten, Libyen, Irak, Iran, ganz Nordafrika, einigen Teilen Indiens und Chinas und später auch Spanien aufgezwungen. … Die Verbreitung des Glaubens durch einen Angriffskrieg ist zweifellos ein islamisches Konzept, bekannt als Heiliger Krieg im Namen Gottes. … Wenn islamischen Ländern ausreichend militärische Macht zur Verfügung stünde, würden sie alle anderen Länder angreifen, um ihnen den Islam aufzuzwingen.»

Im Koran findet sich eine Reihe von Versen, die Kämpfen und Morden im Namen Allahs zu rechtfertigen scheinen:

Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakāh entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei! Wahrlich, Allāh ist Allvergebend, Barmherzig (Sure 9:5).

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allāh und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten er- klären, was Allāh und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten (Sure 9:29).

Zieht aus, leicht und schwer, und kämpft mit eurem Gut und mit eurem Blut für Allāhs Sache (Sure 9:41).

Der Lohn derer, die gegen Allāh und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil (Sure 5:33).

Und kämpft auf dem Weg Allāhs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen … Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stosst, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben … (Sure 2:190-192).

Die da glauben, kämpfen für Allāhs Sache, und die nicht glauben, kämpfen für die Sache des Teufels; darum kämpft gegen die Anhänger Satans (Sure 4:76).

Angesichts der Geschichte des Islam – in Verbindung mit den eben genannten Koranversen – schliesse ich mich der Einschätzung von Thomas Ice an:

«Mohammed gründete den Islam mit dem Schwert. Seine Nachfolger hielten die islamische Herrschaft mit dem Schwert aufrecht. Anschliessende Generationen haben die unterdrückerische Herrschaft des Islam über die Arabische Halbinsel hinaus stets mit dem Schwert verbreitet. Man kann kein wahrer Anhänger des Islam sein, ohne an den Lehren des Korans festzuhalten, der unter anderem die erzwungene Unterwerfung unter seine Kontrolle befürwortet. Wie kann jemand, der sich mit dem Islam gut auskennt, dies leugnen?»

Die apokalyptischen Überzeugungen islamischer Fundamentalisten

Heute betrachten radikale Muslime Israel mit apokalyptischer Leidenschaft. Sie gehen weit über das hinaus, was traditionelle Muslime glauben (d.h., die fünf islamischen Lehren). Der Autor Joel Rosenberg hatte die Gelegenheit, den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu interviewen. Rosenberg stellte fest, dass sich Netanjahu dieser apokalyptischen Elemente in der Weltanschauung radikaler Islamisten absolut bewusst ist:

«Ich denke, der Westen hat nicht verstanden und versteht noch immer nicht die Bedrohung durch den radikalen Islam. … Es ist eine fanatische, messianische Ideologie, die nach einem apokalyptischen Kampf mit dem Westen um die Weltherrschaft strebt. Sie versucht, das zu korrigieren, was sie – und ihre Anhänger – als ein Missgeschick der Geschichte betrachten: den Aufstieg des Westens und den Rückgang des Islam. Die Korrektur soll erfolgen durch die Auferstehung eines islamischen Reiches und die Aneignung von Atomwaffen und, wenn nötig, den Gebrauch derselben, um die Feinde des Islam zu vernichten und den Rest zu unterjochen. Das ist eine krankhafte Ideologie, ähnlich wie es der Nazismus war. Und sie stellt meines Erachtens eine Bedrohung dar, die in vielerlei Hinsicht grösser ist als der Nazismus, weil Hitler einen Weltkonflikt anfing und dann versuchte, Atomwaffen zu erlangen. Das führende radikale islamische Regime, der Iran, versucht hingegen zuerst an Nuklearwaffen zu kommen und dann einen Weltkonflikt auszulösen. Das wird vom Westen nicht verstanden – und wenn es verstanden wird, wird nicht entsprechend danach gehandelt.»

Dore Gold war von 1997 bis 1999 israelischer Botschafter bei den Vereinten Nationen und aussenpolitischer Berater Netanjahus. Ausserdem diente er den politischen Führern Ägyptens, Jordaniens, der Staaten am Persischen Golf und den palästinensischen Autoritäten als diplomatischer Gesandter. In seinem Buch The Fight for Jerusalem: Radical Islam, the West, and the Future of the Holy City (Der Kampf um Jerusalem: Der radikale Islam, der Westen und die Zukunft der Heiligen Stadt) spricht Gold über diesen apokalyptischen Aspekt des Islam:

«Der islamischen Lehre der letzten Jahrhunderte zufolge hat sich das Konzept des Dschihads zu einem eschatologischen [endzeitlichen] Konzept entwickelt, das der Zukunft vorbehalten ist. Von frommen Muslimen wird dementsprechend erwartet, dass sie Menschen weltweit zu ihrer Religion bekehren, was als da`wa bekannt ist. Am apokalyptischen Ende der Tage sieht die Mehrheit der Muslime einen grossen bewaffneten Dschihad, der dazu führt, dass sich die ganze Welt dem Islam unterwerfen wird. Der militante Wahhabismus dreht die Reihenfolge von da`wa und Dschihad um und treibt den Dschihad bis zum heutigen Tage voran, um der Verbreitung des Islam den Weg zu bereiten.

Folglich ist der militante Islam fast schon per Definition eine apokalyptische Bewegung, die sich gegenwärtig auf eine letzte Konfrontation mit dem Westen und anderen vorbereitet, die sich gegen ihre Pläne stellen. Szenarios vom Ende der Tage werden ins Hier und Jetzt gebracht. Daher überrascht es nicht, apokalyptische Anspielungen in den Reden von Dschihadistenführern wie Abu Musab al Zarqawi, dem ehemaligen Kopf von Al-Qaida im Irak, zu finden.»

Da radikale Muslime Allah auf ihrer Seite wähnen, sind sie überzeugt, dass sie nicht verlieren können. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ganze Welt dem Islam und dem Gesetz der Scharia unterworfen wird. Das erklärt auch, warum radikale Muslime keine Angst vor Israel oder den Vereinigten Staaten haben. Sie fühlen sich so sehr zum Handeln ermutigt wie nie zuvor. Sie glauben, durch ihre Gewalttaten würden sie den Weg für den kommenden «Verheissenen» bereiten – den muslimischen Mahdi, der schon bald öffentlich auftauchen und sein globales Kalifat aufrichten wird.

Der islamische Fundamentalismus im Iran

Die Mehrheit der Schiiten glaubt seit Langem an eine Rückkehr des Zwölften Imam, der angeblich direkt (Blutlinie) von Mohammeds Schwiegersohn Ali abstammt (aus dessen Familie, wie man glaubt, die einzig legitimen Nachfolger Mohammeds kommen). Der Zwölfte Imam – der angeblich 941 n. Chr. als Kind verschwand – wird in der Zukunft als Mahdi zurückkehren («der Rechtgeleitete»). Er wird für Schiiten eine messianische Zeit weltweiter Ordnung und Gerechtigkeit einführen, in der der Islam siegreich sein wird.

Ganz wichtig: Es wird angenommen, dass das Auftreten des Zwölften Imam durch apokalyptisches Chaos und Gewalt beschleunigt werden kann – durch das Führen eines Heiligen Krieges gegen Christen und Juden. Somit liegt es in der Macht der Muslime, Einfluss auf den göttlichen Zeitplan zu nehmen und das Ende der Tage herbeizuführen. Interessanterweise hat eine Reihe von schiitischen Führern im Iran offiziell gesagt, sie hätten den Zwölften Imam bereits physisch gesehen. Sie behaupten, er würde sich schon bald der Welt offenbaren, voraussichtlich nach einer Zeit des Chaos und der Gewalt gegen Christen und Juden.

Ali Ansari, der von der Fakultät für Orientalische und Afrikanische Studien der Universität London den Doktortitel erhalten hat, hat zahlreiche Bücher über Geschichte und Politik des Iran und des Nahen Ostens geschrieben. In seinem Buch Confronting Iran: The Failure of American Foreign Policy and the Next Great Conflict in the Middle East (Konfrontation mit dem Iran: Das Scheitern der amerikanischen Aussenpolitik und der nächste grosse Konflikt im Nahen Osten) weist Ansari überzeugend darauf hin: «Der Iran ist nicht nur irgendein Problem, er ist das Problem. Er gehört nicht einfach zur Achse des Bösen, er ist das Gründungsmitglied, der Hauptsponsor staatlichen Terrorismus, oder um eine modernere Beschreibung zu verwenden, der Zentralbanker des Terrorismus.»

Das stimmt mit den Ergebnissen eines ernüchternden Berichts überein, der in U. S. News & World Report veröffentlicht wurde. Dort lesen wir: «Der Iran ist heute die Mutter des islamischen Terrorismus. Den schlimmsten Terroristen der Welt stellt Teheran öffentlich finanzielle Mittel, Ausbildung und Waffen zur Verfügung – zu ihnen zählen Hisbollah, Hamas, der Palästinensische Islamische Dschihad und die Volksfront zur Befreiung Palästinas. Und zu Al-Qaida unterhält der Iran ein vertrautes Verhältnis.»

Mahmud Ahmadinedschad, iranischer Präsident von 2005 bis 2013, sagte: «Der Hauptauftrag unserer Revolution ist es, dem erneuten Erscheinen des Zwölften Imam, des Mahdi, den Weg zu bereiten.» Ahmadinedschad glaubte, das Auftreten des Zwölften Imam würde angesichts der kommenden muslimischen Auslöschung der Juden in Israel direkt bevorstehen. «Für Ahmadinedschad gehört die Zerstörung Israels zu den wesentlichen globalen Entwicklungen, die das Erscheinen des Mahdi auslösen werden.» Sein Ziel war es immer, «Israel von der Landkarte auszuradieren» – ein Ausdruck, den er sich von dem verstorbenen Mullah Ayatollah Khomeini borgte.

Bei einer Gelegenheit, als Ahmadinedschad vor den Vereinten Nationen sprach, schloss er seine Rede, indem er die baldige Ankunft des islamischen Messias, des Verborgenen Imam, des Zwölften Imam oder des Mahdi heraufbeschwörte. Er betete: «O mächtiger Herr, ich bitte dich, beschleunige das Erscheinen deiner letzten Quelle, des Verheissenen, des vollkommenen und reinen Menschen, dessen, der diese Welt mit Gerechtigkeit und Frieden erfüllen wird.»

Nachdem er zurück im Iran war, behauptete Ahmadinedschad in einem auf Video aufgenommenen Treffen mit einem führenden Ayatollah in Teheran, dass er während seiner Rede von einem Licht umgeben war und sich dadurch die Atmosphäre veränderte: «27 oder 28 Minuten lang blinzelten alle Führer nicht mit ihren Augen; ich übertreibe nicht, ich habe es gesehen. Sie waren erstaunt, als würde eine Hand sie dort auf ihren Sitzen festhalten. Es hat ihnen Augen und Ohren für die Botschaft der Islamischen Republik geöffnet.» Ahmadinedschad glaubt, islamische Fundamentalisten wären dazu bestimmt, das Ende der Zeit – das Ende der Welt – herbeizuführen, indem sie den Weg für den schiitischen muslimischen Messias ebnen.

Islamische Fundamentalisten sind überzeugt, dass «eine Welt ohne Amerika und den Zionismus machbar» ist, und wenn das geschafft ist, kann die Rückkehr des Zwölften Imam erwartet werden. Sie glauben, die Menschheit würde schon bald wissen, wie es ist, in einer Welt zu leben, in der es weder Juden noch die Vereinigten Staaten gibt: «Die Vereinigten Staaten und das Zionisten Regime Israel werden ihr Dasein bald beendet haben», heisst es auf der Website des Fernsehens der Islamischen Republik Iran. Die Welt wird sehr bald ohne den grossen Satan (USA) und den kleinen Satan (Israel) sein, und das wird zum Erscheinen des Zwölften Imam führen.

Heute glauben die islamischen Fundamentalisten im Iran, dass die Apokalypse noch während ihrer Lebenszeit stattfinden wird. Sie meinen, sie wären von Allah selbst auserwählt worden, eine Rolle bei der Herbeiführung der letzten Tage zu spielen. Diese Sicht ist in der apokalyptischen Theologie der messianischen Hojjatieh Gesellschaft verwurzelt, die von Ayatollah Mesbah Yazdi geleitet wird. Interessanterweise hat Irans staatliches Fernsehnetzwerk in den letzten Jahren Sendungen ausgestrahlt, in denen die Zeichen für das Ende der Welt beschrieben wurden. Diese Sendungen sollen den Iran auf die Ankunft des Zwölften Imam vorbereiten.

Denken Sie jetzt einmal darüber nach, was passieren könnte, wenn der Iran es schliesslich schafft, Atomwaffen zu entwickeln. Für Israel wäre das eine mehr als ernst zu nehmende Bedrohung. Nach Jahrzehnten, in denen sie geschworen haben, den jüdischen Staat zu vernichten, hätten die iranischen Führer – wie z. B. der derzeitige Präsident Hassan Rouhani, der dem obersten Führer des Iran, Seyyed Ali Hosseini Khamenei, unterstellt ist – nun die Mittel für einen neuen Holocaust, indem sie einfach nur auf ein paar Knöpfe drücken – Knöpfe, die Atomraketen abschiessen! Israel, das etwa die Grösse von New Jersey hat, würde einen nuklearen Erstschlag seitens des Iran oder jedes anderen Schurkenstaates wahrscheinlich nicht überleben.

Der Iran arbeitet schon lange an der Entwicklung von Atomwaffen. Um das zu vereiteln, haben die Vereinigten Staaten im Juli 2015 einen Atomdeal mit dem Iran unterzeichnet, genannt Joint Comprehensive Plan of Action (Gemeinsamer umfassen- der Aktionsplan). Das Abkommen wurde ausgehandelt, um den Iran davon abzuhalten, während der 15 Jahre umfassenden Vertragslaufzeit eine Bombe herzustellen – und zu dem Abkommen gehörte die Bedingung, dass der Iran internationalen Inspektoren freien Zutritt zu seinen Nuklearanlagen gewähren muss.

Das Problem ist, dass der Deal das iranische Atomprogramm nicht gänzlich ausschaltet. Bestimmte Details des Abkommens kamen ein Jahr nach Unterzeichnung an die Öffentlichkeit. Wir wissen jetzt, zehn Jahre nach Einführung des Abkommens wird es dem Iran erlaubt sein, seine Hauptzentrifugen durch eine fortschrittlichere Ausrüstung zu ersetzen. Schliesslich wird der Iran weniger Zentrifugen zur Anreicherung von Uran haben, aber die neuen Maschinen werden effizienter sein und Uran doppelt so schnell anreichern können wie zuvor.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Iraner auch weiterhin an der Entwicklung von Nuklearwaffen arbeiten und ihre wahren Absichten nicht offen preisgeben werden. Ein hochrangiger israelischer Sicherheitsbeamter wurde in The Jerusalem Post mit den Worten zitiert: «Die Geschichte hat gezeigt, dass Schurkenstaaten Diplomatie als Tarnung benutzen, während sie gleichzeitig ihre Arbeit fortsetzen.» Ein politischer Kommentator warnt: «Der Iran wird auch weiterhin versuchen, so schnell wie möglich Atomwaffen zu entwickeln. Bis dahin heisst es: Unterzeichne jedes Abkommen, sage alles, täusche – tue alles, was nötig ist, um die Welt auf die falsche Fährte zu führen.» Den Mullahs ist an nichts anderem gelegen, als das Abkommen zu hintergehen: «Um Zeit zu gewinnen, sind die Mullahs bereit, jedes Zugeständnis zu machen, das nötig ist. Gleichzeitig sind sie aber entschlossen, ihre eigentlichen Ziele nie aus den Augen zu verlieren: an Atomwaffen zu gelangen, die Vereinigten Staaten zu besiegen und Israel von der Erdoberfläche auszuradieren.» Wie schon erwähnt, hat Irans oberster Führer, Ayatollah Khamenei, versprochen, dass Israel die nächsten 25 Jahre nicht überleben wird. Daher ist anzunehmen, dass die Auswirkungen des US-amerikanischen Abkommens mit dem Iran bestenfalls von kurzer Dauer sind.

Eine Analyse, die ich gelesen habe, meint, wir müssten weiterhin darauf «vorbereitet sein, es mit einem iranischen Regime zu tun zu haben, das dem Westen ebenso feindselig gesonnen ist wie vorherige. … Es besteht das reale Risiko, dass sich in der Region ein viel grösserer und umfangreicherer Krieg zusammenbraut.» Ich stimme dieser Einschätzung zu. Ich glaube, der «grössere und umfangreichere Krieg», der sich «in der Region zusammenbraut», ist kein geringerer als die von Hesekiel prophezeite Invasion in Hesekiel 38–39.

Aus: Israel in höchster Alarmbereitschaft, Ron Rhodes, S. 99–109, Artikel-Nr. 180151

Ron Rhodes ist Präsident des Missionswerkes Reasoning from the Scriptures Ministries, ein regelmässiger Redner im landesweiten Radio und Autor. Er lehrt am Dallas Theological Seminary und mehreren anderen Seminaren.
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