
Der biblische Glaube ist auf den wirklich existierenden Gott bezogen. Er ist kein Kreisen um sich selbst, sondern ein Dialogverhältnis. Er ist offen für Korrektur von aussen. Gott kann unsere Gebete korrigieren, wenn sie in Seinen Augen «falsch» sind. Ein Christ wird deshalb – geleitet vom Heiligen Geist (Römer 8,15) – immer fragen (und zwar in dieser Reihenfolge): HERR, was willst Du? HERR, was soll ich für die anderen erbitten und tun? HERR, was ist der Weg, den ich nach Deinem Willen gehen soll?
Christliches Gebet ist Gebet zu Gott dem Vater im Namen Jesu: «Was ihr bitten werdet in Meinem Namen, das will Ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn» (Johannes 14,13; vgl. Johannes 16,24; Matthäus 18,20). Wir können als Christen auch zum Sohn beten, denn Jesus spricht: «Was ihr Mich bitten werdet in Meinem Namen, das will Ich tun» (Johannes 14,14). Auf solchem Gebet, das aus der Glaubensverbindung mit Gott in Jesus Christus erwächst und das für Korrektur von Gott her offen ist, liegt die Zusage der Erhörung.
Der Wille Gottes wird grundsätzlich in der Bibel erkannt und unter Leitung des Heiligen Geistes für konkrete Situationen offenbart (vgl. 1. Korinther 14,37 ff.; 15,1 f.). Gott erfüllt nicht jeden Wunsch, aber er führt uns so, wie es am besten für uns und die anderen ist.
Gebet bewegt Gottes Arm. Und vergesst nicht Lobpreis und Dank! Bedenkt, wie oft Gott uns im Stillen schon half und da war, wenn unser Mut sank!
Gebet bewegt Gottes Arm. Darum betet ehrlich und treu! Macht nicht viele Worte und heuchelt doch nicht! Bekennt euch zu Gott ohne Scheu
Gebet bewegt Gottes Arm. Darum haltet fest am Gebet! Schon ehe ihr sprecht, weiss der HERR, was ihr braucht. Er ist für uns da früh und spät.
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Matthäus 21,22
«Alles, was ihr bittet im Gebet, werdet ihr empfangen, wenn ihr glaubt.»